Cucuma @ RAAM: 6 Tage – 12 Std. – 21 Min. – ZIEL ERREICHT!

Wir sind so unglaublich stolz auf Euch!

Nach ganz genau 4.935,858 Kilometern und mehr als 52.000 Höhenmetern habt ihr es um 3.28 Uhr Ortszeit geschafft! Ihr habt Euren Traum wahr gemacht und seid gesund im Ziel! In einer sensationellen Zeit, als ZWEITE in Eurer Altersgruppe 50-59! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

6 Tage – 12 Stunden – 21 Minuten – 31,59 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit

Ihr habt mit Eurem Einsatz und Euren Sponsoren ein großartiges Charity Projekt ( “Ulms kleinen Spatzen”) unterstützt und wir ergänzen “lokal” noch etwas  für Johnnys “DU MUSST KÄMPFEN” Inititative aus unserer Aktion mit Rennradverkäufen, die das DMK-Logo auf Ihrem Rahmen tragen. (Ihr wollt Euch noch ein Bike kaufen? Macht mit!)

 

Die letzte Etappe hat nochmal alle Kraft gefordert. Nicht nur die Apalachen haben nochmals für kräftige Steigungen gesorgt, auch das Wetter hat sich von seiner unfreundlichen, nassen und windigen Seite gezeigt. Massive Regenfälle haben das Team gefordert. Während der Fahrt in den Teammobilen die Radbekleidung zu trocknen ist eine spezielle Herausforderung, auch die Muskulatur einigermaßen warm zu halten.

Hier noch ein paar Impressionen von dieser letzten kraftzehrenden Etappe:

Cucuma @ RAAM: Meile um Meile um Meile….

…..strebt das Team der Ostküste entgegen. Noch immer fährt das Team auf einem sensationellen 2ten Platz in der Altersgruppe (Platz 5 aller Teams), knapp 75 Meilen vor dem drittplatzierten Team. Das führende Team fährt etwa 50 Meilen voraus, ist aber auch früher gestartet. Es bleibt spannend, insbesondere da noch 1.145 Meilen vor dem Team liegen. Oder wie wir sagen: 1.842 Kilometer! Oder von Darmstadt nach Portugal. Mit dem Fahrrad. Schnell. Tag und Nacht. Ohne Pausen. Das Team ist etwas langsamer geworden, fährt aber immer noch einen Schnitt (!) von ca. 33 km/h.

Gestern erricht die Crew in den 2 Wohnmobilen Walsh in Colorado in der Nacht um halb drei und kann sich ein paar dringend benötigte Stunden Schlaf gönnen, während sich Andy, Frank und ihre Begleitfahrzeuge durch die sehr windige Nacht auf der Strecke kämpfen. An der Strecke jede Menge Hasen und auch einige Wapiti Hirsche. Walsh erscheint wie aus einem amerikanischen Roadmovie entsprungen: Einige einstöckige Häuser rechts und links der Straße, einige Trucks, ansonsten menschenleer in der Nacht. Gegen 8 Uhr kommen die Racer an und Matthias und Achim übernehmen wieder. Es geht jetzt durch flaches Farmland hinein nach Kansas.

Der Walmart im Ort Pratt ist das Ziel der gestrigen Tagesetappe und eine der 54 sogenannten Timestations, an denen sich die Racer unterwegs melden müssen. Achim und Matthias sind sehr schnell, die Route umfasst kaum Steigungen und geht durch typisch amerikanisches Farmland mit riesigen Viehherden und endlosen Kornfeldern. Unangenehm für die Racer ist der starke, böige Wind, der oft auch von vorne kommt. In Pratt haben Andreas und Frank wieder übernommen und fahren in die Nacht hinein.

Zwischenzeitlich ist das Team kurz vor St.Louis, einer Großstadt in Missouri am Mississippi. Immer wenn Internet-Verbindung besteht, erreichen uns Impressionen, die wir Euch nicht vorenthalten wollen, klickt Euch durch die Galerie!

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Cucuma @ RAAM: Tag 2 & 3 – Dicht an der Führung

In der ersten Nacht verlässt das Team Kalifornien über den Colorado River nach Arizona. Eine schöne Wüstennacht mit schlechten Straßen. Schwierigste Verhältnisse mit Arizonas Wüstenanstiegen liegen vor dem Team. Auf und ab bis auf 2.300 Meter.

Frank macht sich bereit, Matthias im Hintergrund spiel E.T. (oder schützt sich vor der Sonne…..):

Andy kämpft sich eine Steigung hoch:

Es wird wieder Abend in Arizona. Der nächste Schichtwechsel ist erfolgt. Frank und Andy hatten mit extremen Winden und schlechten Straßen zu kämpfen. Zitat Andy: Das war eher Surfen als Rad fahren. Achim und Matthias werden nun durch die Nacht fahren, eine eher flache Etappe nach Kayenta und dann weiter durch das berühmte Monument Valley.

Das Monument Valley blieb im Dunkeln. Achim und Matthias waren trotzdem so schnell unterwegs, dass das andere Team aus dem kurzen Schlaf gerissen, sich sehr beeilen musste, um rechtzeitig bereit zu stehen. Jetzt geht es für Andy und Frank im Sonnenaufgang stetig bergauf nach Colorado. Die Straßen gehen scheinbar endlos geradeaus, die karge Gegend ist unbewohnt und hat keinerlei Infrastruktur, auch der Mobilfunk funktioniert nicht.

Der nächste Wechsel steht in Pagosa Springs an. Die Landschaft in Colorado ist jetzt wieder grün. Es wird noch 2-3 Stunden dauern bis Frank und Andy ankommen, viele Höhenmeter liegen noch vor ihnen. Es läuft super, perfekte Wechsel gelingen.

Aktuell liegt das Team in der Altersklasse 50-59 auf einem sensationellen Platz 2 hinter dem englischen Team “Get Busy Living”. Das drittplatzierte Team folgt in deutlichen Abstand. Aber es ist noch zu früh für Prognosen. 1.170 von 3.067 Meilen sind erst geschaft, noch nicht mal Halbzeit. Die gute Nachricht: Die schlimmsten Aufstiege und die Waldbrände mit dichtem Qualm auf der Strecke scheinen hinter dem Team zu legen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit mit knapp 40 km/h liegt immer noch sehr hoch!

 

Weiter so Jungs! Bleibt Gesund!

 

Cucuma @ RAAM: Rückblick Start und erster Tag

Das Team ist unterwegs!

Die Nerven waren vor dem Start noch angespannt: Letzte Vorbereitungen und auch die Inspektion der Ausrüstung durch die RAAM-Offiziellen musste noch erledigt werden. Eine wohl sehr gestrenge Inspektorin war dann aber doch mit den Bikes zufrieden, nur bei der Helmbeklebung musste nachgearbeitet werden. Matthias startet auf seinem Cucuma Fóia Ultra mit einem REDSHIFT Aufbau, dieser ist auch von der UCI und somit auch beim RAAM freigegeben. Er kann somit zwischen Renn- und AERO-Position mit einem Handgriff wechseln und seine Sitzgeometrie verbessern.

Nach der Inspektion wirkt das Team schon deutlich gelöster, es kann losgehen, auf zum Startpunkt:

 

Der Start der 4er Teams folgte in kurzen Abständen, ein Video gibt es hier auf der RAAM-Facebookseite.

Nach dem Start wird es gleich etwas ungemütlich: Berg- und Talfahrt und Sandwüste inklusive starkem Wind. Begleitfahrzeuge und Wohnmobil bleiben immer in der Nähe. Es ist auch Vorschrift, dass der jeweilige Fahrer nach hinten von einem Fahrzeug abgesichert wird (“Direct Follow Modus”).  Andere Fahrzeuge werden durch Warnblinker gewarnt. Es gibt ja natürlich keine abgesperrte Strecke, die Fahrer bewegen sich im öffentlichen Verkehr. Das ist eine zusätzliche Herausforderung, da z.B. auch an roten Ampeln oder Schranken gestoppt werden muss. Das Stoppen ist nicht so schlimm, aber das Antreten danach….

Aber erstmal gibt es nicht so viele Ampeln, seht selber:

Sandsturm in der Mojavewüste:

Ritt durch die Nacht, frieren braucht niemand, es wird nicht kälter als 23 Grad Celsius:

Aktuell ist das Team sehr gut unterwegs, ca. 326 Meilen (524 km) sind geschafft:

 

Die Durchschnittgeschwindigkeit liegt mit 24,7 Meilen (39,5 km/h) aktuell fast 10 km/h höher als geplant, aber ein anderer Kartenmaßstab lässt ahnen, welche Anstrengungen noch auf das Team warten:

 

 

Und auch ein paar “kleinere” Steigungen liegen vor unseren “DU MUSST KÄMPFE(R)N”:

 

Wir denken Matthias hat sein Oberrohr fest im Blick:

 

Wir drücken weiter die Daumen und halten Euch auf dem Laufenden!

 

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Cucuma @ RAAM: Gestartet!

Daumen drücken!

Jungs, kommt einfach Gesund wieder!

Cucuma@RAAM: Das Darmstädter Echo ist dabei!

Heute haben wir im Darmstädter Echo einen schönen ersten Bericht über das Projekt gefunden:

 

 

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Cucuma@RAAM: Letzte Startvorbereitungen

ES WIRD ERNST!

Nur noch ein paar Stunden bis zum Start! Alle Vorbereitungen sind getroffen.

Nach einer langen Anreise sind nicht nur das 12 Mann&Frau starke Supporter-Team sondern auch unsere vier Fahrer in Oceanside, Kalifornien eingetroffen. Das Sponsorenshirt passt, Cucuma ist dabei!

Die Begleitfahrzeuge wurden beklebt, es gibt ein ausführliches Regelwerk wie das Team die Fahrer begleiten darf und muss. Das RAAM-Team bewegt sich durch den normalen Verkehr, es gibt keine abgesperrten Strecken. Rote Ampeln sind den Fahrern ein Graus, aber nicht immer zu vermeiden.

Auch die Bikes und Fahrer selber müssen natürlich eindeutig gekennzeichnet sein. Matthias hat sein Bike präpariert. Zugegeben: Schön ist anders. Aber hauptsache es hält! 🙂

Jetzt gilt es die letzten Stunden für ein paar organisatorische Dinge zu nutzen, es gibt z.B. noch das offizielle Briefing, und evtl. noch ein Mütze Schlaf zu genießen. Das wird die nächsten Tage schwer genug!

 

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