• 4.930 km

    52.000 Höhenmeter

  • Inspiration

    Unvergessen!

News-Blog

Cucuma @ RAAM: Rückblick Start und erster Tag

Das Team ist unterwegs! Die Nerven waren vor dem Start noch angespannt: Letzte Vorbereitungen und auch die Inspektion der Ausrüstung durch die RAAM-Offiziellen musste noch erledigt werden. Eine wohl sehr gestrenge Inspektorin war dann aber…

Cucuma @ RAAM: Gestartet!

Daumen drücken! Jungs, kommt einfach Gesund wieder!

Cucuma@RAAM: Das Darmstädter Echo ist dabei!

Heute haben wir im Darmstädter Echo einen schönen ersten Bericht über das Projekt gefunden:     Zur Cucuma@RAAM-Sonderseite!
Das "RACE ACROSS AMERICA"

Das “RACE ACROSS AMERICA” (RAAM) gilt als das härteste Fahrradrennen der Welt. Kein Wunder:

  • 4.930 km Strecke von der West- an die Ostküste
  • im Schnitt ca. 700km- JEDEN TAG! 30km/h Schnitt auf dem Bike!
  • 52.000 Höhenmeter
  • 55 Kontrollstellen
  • durch 12 Staaten und 350 Gemeinden
  • 30% länger als die Tour de France, aber ohne Etappen.
  • Einmal gestartet, dann sich selber überlassen. Die Uhr wird erst im Ziel wieder gestoppt.

Es gibt keine anderes Rennen auf der Welt wie das RAAM. Es gibt kein Rennen mit einer solchen Herausforderung aus Entfernung, Gelände und Wettereinflüssen. Kein Rennen, welches den Teamgeist von Anfang bis Ende auf eine so harte Probe stellt.

Seit 1982 jährlich ausgetragen und jährlich von ca. 300 Fahrern aus rund 35 Nationen als ihre ultimative Challenge angenommen. Seit dem ersten Rennen 1982 haben erst rund 2.500 Teilnehmer das Ziel erreicht. Aber es gilt nicht nur die Zielflagge zu sehen: Dabei zu sein ist auch hier das olympische Motto, in den meisten Fällen verbunden mit zahlreichen Charity-Aktionen. Rund 2 Mio. Dollar werden jedes Jahr von den Teams für gute Zwecke “eingefahren”.

Und hier wollen wir auch unterstützen:

Ein ehrgeiziges deutsches 4er-Team in der Alterklasse 50-59 wird als Charity-Team antreten. Charity bedeutet, dass mit persönlichem Einsatz soziale Projekte unterstützt werden und das hat Tradition beim RAAM.  Das Team fährt für die Initiative “Ulms kleine Spatzen”, die Kindern in Not helfen. Sponsoren werden dieses Projekt unterstützen, wir übernehmen einen Teil hiervon.

Zwei der Fahrer sind Darmstädter und werden auf CUCUMA-Bikes starten. Die Vorbereitungen und das Training laufen auf Hochtouren! Und da die beiden Jungs und wir nun mal Darmstädter sind, wollen wir mit dem Einsatz unter dem Charity-Gedanken zusätzlich auch eine echte Darmstädter Geschichte unterstützen:

Die “DU MUSST KÄMPFEN”- Initiative von Jonathan “Johnny” Heimes!

Es gibt sicher kein Motto, welches passender für das RAAM ist! DU MUSST – und wir werden- KÄMPFEN, damit auch ein paar Euro für diese Initiative zusammen kommen. Macht´ bitte alle mit! Insbesondere die, die planen bis Juni 2018 ein Rennrad zu kaufen. Wir erklären hier auf der Seite, wie es geht!

Race Across America – from Up High from Anthony Gordon @ on Vimeo.

Das Team

Und hier ist das RAAM-Team!

Gestartet wird als 4er-Team (es gibt Solo, 2er, 4er und 8er Kategorien) in der Altersklasse 50-59. Es gilt das Durchschnittsalter des Teams für die Alterskategorie. Es sind dabei:

Ulms Kleine Spatzen – Race Across America – Team Matthias Bormuth

auf einem
Fóia Ultra

„Radfahrer sind ja sonst eher als Einzelsportler unterwegs. Umso mehr freue ich mich, dass wir uns als 4er Team gefunden haben und gemeinsam die Herausforderung RAAM 2018bewältigen wollen. Es ist toll, als Teil dieses Teams dabei sein zu dürfen und das große Abenteuer RAAM mit der gesamten Mannschaft zu teilen und zusammen zu erleben.“

Ulms Kleine Spatzen – Race Across America – Team Frank Gerstenschläger

auf einem

Fóia

„Ich mache RAAM 18, da jetzt alle Rahmenbedingungen stimmen und mir klar ist, dass es diese Gelegenheit nicht oft geben wird. Für mich ist RAAM 18 eine Art Expedition mit Abenteuercharakter. Das Rennen wird uns vier Neulinge an unsere Grenzen und in einen Zustand bringen, den wir noch nicht erlebt haben. Darauf freue ich mich.“

Ulms Kleine Spatzen – Race Across America – Team Achim Roeder

„Radfahren ist meine Leidenschaft. Schon immer. Egal wie der Alltag läuft, rauf aufs Rad und an die frische Luft und ich kann abschalten und fühle mich gut. Durch einen großen Zufallergibt sich dann die Gelegenheit 2018 beim RAAM teilzunehmen. Eine große Herausforderung. Da musste ich nicht allzu lange überlegen und freue mich jetzt sehr auf das was da auf mich zukommt. Wenngleich ich großen Respekt vor der Aufgabe habe.“

Ulms Kleine Spatzen – Race Across America – Team Andreas RitterAndreas Ritter
EXXETA AG Vorstand

„Schon als Kind war ich begeisterter Fußballer und Straßenradfahrer, diese Leidenschaft für den Sport begleitet mich bis heute und sie hilft mir im Business den Stress zuverarbeiten, abzuschalten und neue Ideen zu entwickeln. RAAM2018 ist kein Zufall, jeder von uns hat davon gehört und wir haben uns als Team gefunden, jetzt freue ich mich sehrauf das Event und viele neuen Erfahrungen, die wir gemeinsam bei dem Abenteuer machen werden – das wird great….“

Sie werden kämpfen!

Und damit sich das Fahrerteam voll und ganz auf seine Herausforderung konzentrieren kann, wird nach einem monatelangen Vorbereitungsprojekt ein ganzes Team im Hintergrund wirken, damit auch vor Ort alles reibungslos läuft. Navigation, Technik, Begleitfahrzeuge, Ernährung, medizinische und physiotherapeutische Unterstützung: An alles ist gedacht! Danke auch an Euch!

"DU MUSST KÄMPFEN" - Johnny

„WER KÄMPFT, KANN VERLIEREN. WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!“

Bertolt Brecht

Jonathan Heimes, genannt Johnny, ist am 8. März 2016 nach zwölf Jahren Kampf gegen den Krebs gestorben. Eigentlich ein Albtraum. Aber auch ein Märchen, wie die FAZ nach seinem Tod in einem Nachruf geschrieben hat: „Es ist eine Geschichte von tiefstem Leid und größtem Mut. Eine Geschichte auch über die Kraft des Sports.“

Johnny war erst vierzehn Jahre alt, als ihm die Ärzte im Juni 2004 in der Frankfurter Uniklinik den Schädel aufbohren und während einer sechsstündigen Operation einen bösartigen Tumor, ein Medulloblastom, aus dem Kleinhirn entfernen. Er überlebt, erwacht nach zwei Wochen aus dem Koma, mit 43 Kilogramm bei 1,70 Meter und kann seine linke Körperhälfte nicht mehr bewegen. Mit 12 Jahren war er hessischer Tennis-Jugendmeister, genau wie seine drei Jahre ältere Freundin Andrea Petkovic. Beide trainieren in Darmstadt bei Zoran Petkovic, beide haben große sportliche Pläne, doch ihre Weg trennen sich: Andrea steigt in die Weltspitze auf und vor Johnny liegt ein langer Leidensweg, der Kampf gegen Krebs.

„Ich bin sehr glücklich mit dem, was ich erreicht habe“, sagt Andrea Petkovic, „aber was Johnny geleistet hat, wiegt um vieles mehr. Er hat viel, viel mehr erreicht als ich. Er war immer der Sportlichste, der Koordinativste von uns allen, und dann konnte er von einem Tag auf den anderen kaum noch gehen. Wie er sich durchgekämpft hat, wie er dem Krebs die Stirn geboten hat, mit seiner Willenskraft und seinem Durchhaltevermögen, das ist unglaublich.“

DER TOD KLOPFT EIN ZWEITES MAL AN SEINE TÜR

So kämpfte sich Johnny zurück ins Leben. Er ging wieder in die Schule und machte sein freiwilliges soziales Jahr als Jugendtrainer im TEC Darmstadt. Doch dann schlägt der Krebs ein zweites Mal zu: Metastasen an der Wirbelsäule, viele, überall. Die vierstündige Operation verläuft gut, man erhofft sich Zeit, denkt an weitere Chemotherapien. Doch zwei Tage später erfüllt sich Johnnys Albtraum – er spürt seine Beine nicht mehr, Querschnittslähmung.

Am Abend liegt er im Krankenhausbett und liest eine SMS, die ihm ein Freund aufs Handy schickt: 4:6, 4:5, 15:40. Zwei Matchbälle gegen dich. DU MUSST KÄMPFEN! Es ist noch nichts verloren. Das inspirierte Johnny und wurde zu seinem Lebensmotto.

Rollstuhltraining lehnt er ab. Stattdessen verabredet sich in einem halben Jahr mit Zoran Petkovic auf dem Tennisplatz zum Bälleschlagen. Die Behandlung schlägt an. Er  trainiert zwischen den Chemoblöcken, so gut es geht. Er schafft es, an der Hand seines Vaters die ersten Schritte zu gehen. Er beginnt, nachts sein Leben aufzuschreiben. Ein Buch. „Comebacks“ soll es heißen. Als er das Buch kurz vor Weihnachten 2012 fertig hat und vorstellt, sitzt Andrea Petkovic neben ihm am Tisch und liest aus dem Vorwort, das sie für den Freund geschrieben hat. „Ich komme nicht umhin, Jonathan bedingungslos zu bewundern für seine Kraft, seinen Kampf und seinen Willen. Für mich ist er ein Vorbild und eine Inspiration.“ Dann bricht sie in Tränen aus. Jonathan kümmert sich um sie. „Er hat mich getröstet“, sagt sie. „ER hat MICH getröstet, ist das nicht verrückt?“

COMEBACKS – JOHNNYS DRITTES LEBEN

Johnny hat zu dieser Zeit einundzwanzig Chemos hinter sich. Das MRT zeigt keine Auffälligkeiten, die Metastasen im Rücken sind besiegt. Johnny beginnt sein drittes Leben. Am 19. Februar 2013 wird Jonathan 23 Jahre alt. Eine paar Tage zuvor haben sie in Frankfurt wieder ein MRT gemacht. Rücken und Kopf. Und sie haben wieder etwas gefunden. Metastasen im Kopf. Alles geht wieder von vorn los. Kinderkrebsstation, Chemos, MTX.

Johnny schreibt dazu in seinem Buch: „Ich werde weitermachen. Ich habe zweimal um mein Leben gekämpft, was soll Schlimmeres kommen? Das ist die Endstufe, weiter geht es nicht, danach kommt nur noch der Tod.“

Der Tod ist keine ferne Bedrohung auf einer Kinderkrebsstation, er ist nah, jeden Tag, aber man darf ihn nicht zu ernst nehmen, darf sich nicht zu sehr fürchten, sich nicht klein machen vor ihm. Man muss an das Leben glauben. Prof. Dr. Volker Beck, ein Spezialist auf dem Gebiet der Psycho-Onkologie, hat sich mit ihm angefreundet: „Er zeigt uns, wie wir dieser Krankheit ins Gesicht sehen und ihr standhalten können.“ Mit einer Kraft, die aus dem Sport und seinen Werten kommt. „Es ist ihm wichtig, dass er trotz seiner Krankheit der bleibt, der er ist“, sagt Beck.

JOHNNY ÜBERLEBT ABERMALS UND ENTWICKELT DEN WUNSCH, ANDEREN KINDERN ZU HELFEN

Der Krebs hat abermals keinen Sieg davongetragen, es nicht geschafft, sein Leben zu beherrschen und ihm die Lebensfreude zu nehmen: „Egal wie hart euch das Schicksal trifft, es geht immer nur nach vorn, nie zurück!“

Er hat eine neue Idee. Er will selbst anderen krebskranken Kindern helfen, indem er Armbändchen mit seinem Lebensmotto „DU MUSST KÄMPFEN! Es ist noch nichts verloren“ verkauft. Wo geht das besser, als im Fußballstadion seiner Lilien? Den Lilien stand damals  – 2013 – das Wasser bis zum Hals, Endspiel gegen die Stuttgarter Kickers um den Verbleib in der Dritten Liga. Mit Unterstützung von Vorstand und Trainerteam der Lilien durfte er mit Freunden erstmals die Bändchen am Böllenfalltor verkaufen und Johnny stellte vor dem Spiel den Fans seine Initiative vor. Spiel ging verloren, Darmstadt vermeintlich abgestiegen, aber die ersten 687 Euro Spendengelder eingesammelt. Johnny brachte sie persönlich beim Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ vorbei. Das war der bescheidene Anfang eines modernen Fußballmärchens – und einer unfassbar erfolgreichen Hilfsaktion für krebs- und andere schwerstkranke Kinder in der Region.

Vor dem Relegationsspiel der Lilien in Bielefeld, als nach dem 1:3 am Bölle alles verloren schien, ließ Dirk Schuster bei Johnny die Bändchen mit dem Spruch abholen. Und er erzählte den Spielern von diesem Jungen, den sie vom Training alle kannten. Der bei den Heimspielen im Rollstuhl direkt neben der Trainerbank saß. Und von seinem schweren Kampf um das Leben und gegen den verfluchten Krebs. So nahm jeder Spieler ein Bändchen, beeindruckt von Johnnys Kampfgeist und bereit, alles zu geben. Schon im Siegestaumel nach dem 4:2 in letzter Minute lud die Mannschaft Johnny zum Feiern ein. Er war für die Spieler zum Teil der Mannschaft geworden, die einen wichtigen Beitrag geleistet hatte. Und die Mannschaft feierte ihn mit den Fans.

Und auch die Fans waren von Johnny berührt. Sie wollten mithelfen. Und so besorgten sie sich die Bändchen und spendeten. Oder sie sammelten auf Geburtstagen, Weihnachtsfeiern oder Flohmärkten. Bis Ende 2014 waren 100.000 Euro an Spenden für den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ zusammen gekommen. Anfang 2015 hatten Johnny mit einigen Freunden eine neue Idee: Sportevents für den guten Zweck, bei denen Profis ohne Gage mit großzügig spendenden Amateuren Sport treiben. So gründete Johnny mit sechs Freunden die gemeinnützige DUMUSSTKÄMPFEN! GmbH. Erstes Event war die Tennis Trophy 2015 mit anschließender Party beim TEC Darmstadt.

Johnny hatte schon wieder einen Rückfall und es ging ihm selbst immer schlechter, aber für die Spendenübergabe am Ende des Jahres war er nochmal groß in Form: Ergebnis der 1. Tennis Trophy und vieler anderen Aktionen in 2015, dem ersten Jahr der DMK gGmbH: 70 000 Euro für die supportive Sporttherapie für krebskranke Kinder während der Chemotherapie an der Uni Klinik Frankfurt, in der Kinder aus der ganzen Region behandelt werden. Nach Johnnys Tod hat sein Vater Martin hat seinen Platz in der Geschäftsführung der DMK gGmbH übernommen.

DUMUSSTKÄMPFEN! Initiative nach Johnnys Tod

Johnnys Tod löste eine unglaubliche Anteilnahme aus. Er hat unfassbar viele Leute, die ihn kannten oder von seiner Geschichte gehört haben, inspiriert weiterzumachen und zu helfen. Und wie: es gab unzählige Aktionen, deren Resonanz alle Beteiligten überwältigt hat:

Merck hat auf seine Namensrechte für das Stadion am Böllenfalltor in der Saison 2016/2017 verzichtet, um es in „Jonathan-Heimes-Stadion“ umzubenennen. Es ist ein einmaliger Vorgang in der Welt, dass ein Profifußballverein seinem Stadion den Namen eines verstorbenen Fans gibt. Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer, sie erreichte über 840 Millionen Menschen. Ein Zahl, die sonst nur das Champions League Finale schafft.

Software AG hat im Heimspiel gegen Mainz am 8. März 2017 auf ihre Namensrechte auf den Lilien Trikots verzichtet und ein Sonder-Trikot mit unserem Motto: „DUMUSSTKÄMPFEN!“ anfertigen lassen. Die Auflage von 1898 Trikots war innerhalb von wenigen Stunden ausverkauft.

Aber nicht nur große Unternehmen, sondern auch Vereine, Schulen, Behörden und Privatpersonen haben im letzten Jahr kräftig gespendet oder mitgeholfen, Spenden zu sammeln.

Johnnys Lebenswerk wurde posthum mehrfach prämiert. So wurde er posthum als „Mensch des Respekts“ vom Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier ausgezeichnet. Mit der Kampagne „Menschen des Respekts“ möchte die hessische Landesregierung Toleranz, Fairness und Hilfsbereitschaft als Grundbaustein der Gesellschaft fördern. Im Rahmen der großen Gala des 24. Deutschen Fundraising-Kongresses in Kassel erhielt Jonathan am 4. Mai 2017 einen Sonderpreis für sein herausragendes persönliches Engagement. Der Deutsche Fundraising Verband e.V. (DFRV) vereint als gemeinnütziger Fachverband haupt- und ehrenamtliche FundraiserInnen, Spendenorganisationen, Fundraising-DienstleisterInnen, VertreterInnen aus Wissenschaft und Forschung und alle Personen, die sich in Deutschland für eine Kultur des Gebens einsetzen. Er hat über 1.300 Mitglieder und ist europaweit der zweitgrößte Bundesverband.

Es ist eine große Freude für alle, die sich für die DUMUSSTKÄMPFEN! Initiative einsetzen, dass Johnnys Idee auch nach Johnnys Tod weiterlebt. Das RAAM-Team ist dafür ein großartiger Botschafter.

Zur DUMUSSTKÄMPFEN!-Homepage geht es unter diesem Link!

Deine und unsere Unterstützung

Gemeinsam etwas Gutes tun!

Wir spenden für jedes verkaufte Fahrrad aus der Kategorie Sport / Road (Unsere Modelle Foiá, Foiá Ultra, Novo Ultra, Veloz Ultra, Fly Ultra) im Zeitraum 03.03. bis 25.06.2018 einen Betrag von 150.- EUR an Johnnys “DU MUSST KÄMPFEN”-Initiative! Natürlich freuen wir uns, wenn Du den Spendenbeitrag erhöhst!

Was musst Du tun?

Du musst zustimmen einen kleinen “DU MUSST KÄMPFEN” Schriftzug auf Dein Bike zu bekommen, um auch nachhaltig an die Initiative zu erinnern. Größe und Positionierung stimmen wir mit Dir ab. Vielleicht hilft Dir das sogar bei der nächsten Steigung?

Wir bitten um Verständnis, dass wir die Spende nicht auf rabattierte Räder aus Sonderaktionen- oder Verhandlungen geben können. Dafür ist unser Spielraum zu eng.

Aber auch kleine Beiträge helfen:
  • Hier kannst Du die berühmten Johnny-DMK-Bändchen gegen eine Spende bekommen!

  • COMEBACKS – MEINE LEBEN

Während seiner Krebserkrankung schrieb Johnny „sein“ Buch. Fünfzehn Monate braucht er dafür, meistens schrieb er nachts. Das Ergebnis: Eine ergreifende  Geschichte über einen starken Jungen, der mitten aus dem Leben gerissen wird,  sich aber zurückkämpft. Wer hinter diesem Buch schwere Lesekost vermutet,  liegt falsch. Johnny packte all seine Kraft und humorige Lebensfreude in dieses  über 400-Seiten starke Buch. Ein Buch über die ganze Härte der Krankheit, die Kraft des Glaubens und der Freundschaft. Wer liest, der fühlt und lernt. Das Buch kannst Du für 20,00 Euro (zzgl. 5 Euro Versandkosten) hier bestellen.

Die Vorbereitung

03.03.2018 – Vorbereitung? Läuft!

Unser RAAM Team zu Besuch bei Cucuma. Die Jungs sind bereits voll im Training und jagen sich, wenn nicht persönlich draußen, mitteles “Zwift” auf der Rolle im heimischen Wohnzimmer. Kein Leistungstief und kein schwacher Puls bleiben dem Team verborgen, der gegenseitige Ansporn wirkt offensichtlich.

Matthias hat bereits einen kleinen “Ausflug” nach Marburg gemacht, das ist alles andere als in der Ebene fahren, und erklimmt aktuell das Tramuntana-Gebirge auf Mallorca.

Jeder der vier Racer hat in den vielen Jahren des Radsports ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht, daher haben sich auch bzgl. des gefahrenen Materials ganz unterschiedliche Überzeugungen ausgeprägt. Manche davon sind vielleicht auch eher Glaubensbekenntnisse, wie man sie aus den klassischen Diskussionen in den Fachzeitschriften oder Internetforen kennt, Campagnolo vs. Shimano oder Drahtreifen vs. Schlauchreifen.

Zudem baut jeder gerne auf das Material, das er hat und gewohnt ist. Fährt jemand seit Jahren Campa, möchte er nicht auf Shimano oder Sram wechseln. Ein stolzer Nutzer einer elektronischen Schaltung geht kaum noch auf eine mechanische zurück, die anderen scheuen (noch) das Risiko einer solchen Umstellung, gerade bei einem solch langen Rennen.

Ein weiterer Punkt, der die Materialvielfalt treibt, ist der eigene Materialbestand im Keller und dessen Kompatibilität mit neuen Komponenten.

So ist es nicht verwunderlich, dass unsere Racer mit einem „Zoo“ an Radmaterial nach USA reisen. Eine sehr früh geführte Diskussion bzgl. der Vereinheitlichung des Materials wurde schnell abgebrochen, als die oben genannten Befindlichkeiten zur Diskussion kamen.

Somit transportieren die Jungs nun – höchst wahrscheinlich – insgesamt sieben Fahrräder nach Amerika. Davon sind drei Zeitfahr- oder Triathlon-Räder. Es ist weiterhin davon aus zu gehen, dass in den Fahrradtaschen auch noch der ein oder andere zusätzliche Laufradsatz seinen Platz finden wird.

Bei den Rädern handelt es sich dabei um:

  • BIANCHI -SPECIALISSIMA
  • FOCUS IZALCO CRONO
  • SPECIALIZED – VENGE
  • SPECIALIZED – SHIV
  • CERVELO P2
  • CUCUMA – FOIA
  • CUCUMA – FOIA ULTRA

Ein Dankeschön geht hier schon einmal an die Cucuma Sporthorizont GmbH, die als Sponsor der Ulmskleinespatzen auftritt und auch selbst eine Aktion im Rahmen des RAAM 18 gestartet hat, siehe auch Website Cucuma.

An den Rädern ist alles Mögliche verbaut:

  • Campagnolo, Shimano und Sram, mechanische und elektronische Schaltung, 11-fach als auch noch 10-fach.
  • Es werden Faltreifen auch als tubeless Version eingesetzt und wahrscheinlich auch Schlauchreifen
  • Es gibt Räder mit Leistungsmessgeräten, flexibler Sattelstütze, usw.

Wir werden sehen welches Material sich bewährt und ggf. nach dem Rennen hier berichten, ob es Probleme gab.

22. Mai 2018 – Auf unserer UKS-Partnerseite gibt es folgenden aktuellen Bericht zur Vorbereitung, unser Respekt steigt von Tag zu Tag:

Das RAAM ist natürlich in erster Linie ein Rennen. Beginnt man aber mit der Planung einer Teilnahme, liest Berichte, schaut Videos und schmökert auf der RAAM Seite im Netz, erkennt man sehr schnell, dass RAAM wahrscheinlich eher einer Expedition gleicht als einem typischen mehrtägigem Radrennen.

Die Punkt zu Punkt-Strecke, der Non-Stop-Modus, die Pflicht zur eigenen Navigation, Selbstverpflegung, fehlende Servicestellen, Materiallogistik und das umfassenden Regelwerk mit vielfälligen Anforderungen an das Material (drei Dokumente), machen die Vorbereitung zu einem komplexen Logistikprojekt.

Unseren vier Rocky-Racern war schnell klar, dass man ohne Erfahrungen bei einer zuerst angedachte Eigenorganisation des Rennens, wahrscheinlich viele und teurer Fehler machen würde. So einfach als Familienevent kann man dieses Rennen nicht bestreiten.

So wurde sehr früh der Beschluss gefasst professionelle Erfahrung bei der Vorbereitung und Durchführung des Rennens in das Team zu holen. Mit der Hubert Schwarz & Cie. GmbH & Co KG hat man diesen erfahrenen Organisationspartner gefunden. Die Hubert Schwarz Organisation machte dann die Vorschläge für die Umsetzung des Projektes. Das Racer-Team hat die grundlegenden Entscheidungen getroffen um die notwendigen Maßnahmen umzusetzen. So wurden sehr frühzeitig Flüge gebucht, Hotels am Start- und im Zielort reserviert, Begleitfahrzeuge gemietet und die RAAM-Anmeldung vervollständigt.

Wichtig war allen Vieren, dass ein Crew Chef dabei ist, der langjährige RAAM-Erfahrung als Betreuter und Racer einbringen kann. Klaus Käfer aus dem Personalteam von Hubert Schwarz ist hier die Idealbesetzung. Klaus kann auf die Erfahrung aus sieben RAAM-Teilnahmen mit insgesamt neun Teams in unterschiedlichsten Funktionen zurückblicken. Er war auch Mitglied im 4er-Mixed-Team (50-59 Jahre) 2011, das noch immer den gültigem Streckenrekord in 06:13:57 hält.

Zusammen mit Klaus wurde dann auch die Crew zusammengestellt, die jetzt aus 12 Freunden/Verwandten der Fahrer und Personen aus dem Umfeld des Hubert Schwarz Zentrums besteht.

Neben der logistischen Herausforderung ist selbstverständlich die physische und mentale Vorbereitung der Racer maßgeblich für eine sportliche erfolgreiche Teilnahme. Das Team der vier Racer setzt sich aus Personen zusammen, die sehr unterschiedliche sportliche Werdegänge hinter sich haben, die auch vom Alter leichte Unterschiede aufweisen – im Bereich 50+ sind fünf Jahre älter oder jünger schon relevant – und nicht zuletzt aufgrund der Anzahl von Lebenskilometern auf dem Rad unterschiedliche Vorrausetzungen für das Rennen mit bringen.

Bei diesen Erfahrungsunterschieden, gepaart mit den beruflichen und familiären Anforderungen, ist es nicht verwunderlich, dass bei den Vieren ganz unterschiedliche Trainingsansätze bei Vorbereitung auf das RAAM 18 gewählt wurden. Die Bandbreite reicht vom ausgefeilten, wattgesteuerten, rennradspezifischen Trainingsplan, über das eher klassische, herzfrequenzorientierte Training, bekannt aus dem allgemeinen Ausdauersport, bis zum eher körpergefühlsorientierten Training der Radlangstreckenfahrer. Egal welches Trainingskonzept angewandt wird, allen war klar, dass im Winter reichlich Kilometer gefahren werden müssen. Alle vier haben dabei auf Ergometertraining mit einer virtuellen Radstrecke gesetzt und die Trainingseinheiten in einer einheitlichen Trainingssoftware dokumentiert. Damit waren die Trainingsleistungen innerhalb des Teams jedem Fahrer transparent. Dieser gemeinsame Ansatz hat sich als sehr motivierend herausgestellt. Leider kam es aufgrund der unterschiedlichen Wohnorte und terminlichen Engpässen nur zwei gemeinsamen Ausfahrten in der Vierergruppe.

    

Aber man wird sehen in wie weit Wattleistungen und Herzfrequenzen noch relevant sind, wenn der Schlafmangel, die Meereshöhe oder die Temperaturen den Körper belasten.

„Grau ist alle Theorie – entscheidend is auf`m Platz“

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